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Saturday, 19 August 2017
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Server-Virtualisierung

Durch Virtualisierung lassen sich auf virtuellen Servern mehrere, auch unterschiedliche, Betriebssysteme gleichzeitig hosten. Es können zusätzliche Server eingespart werden, und somit der Energieverbrauch für Server und Kühlung gesenkt werden im Sinne der Green IT. Da installierte Server oft nur gering ausgelastet sind, ist eine Server-Virtualisierung oft problemlos durchzuführen. So lassen sich IT-Kosten senken und der Raumbedarf reduzieren.

Auch ist es mit der Server-Virtualisierung möglich, gebrauchsfertige Images einer kompletten Umgebung zu erstellen. Diese können im Notfall sofort auf einen anderen Server portiert werden. Dadurch kann eine fast 100%ige Systemverfügbarkeit erreicht werden. Auf einem virtuellen System lassen sich auch Softwareumgebungen ausführen, die nicht mit der eingesetzten Hardware kompatibel sind, z.B. ältere Betriebssysteme oder Anwendungen.

Durch die Verringerung der Anzahl der Server und deren organisatorische Zusammenfassung (Konsolidierung) wird auch der administrative Aufwand gesenkt.

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Desktop-Virtualisierung

Bei der Desktop-Virtualisierung werden auf einem Server komplette PC-Umgebungen mit Betriebssystem und Anwendungssoftware virtuell zur Verfügung gestellt. Die gesamte Datenbearbeitung und –verarbeitung geschieht auf dem Server. Der Benutzer benötigt nur noch einen preiswerten Thin Client, wo lediglich Bildschirminhalte angezeigt, jedoch keine Daten gespeichert werden. Über die Tastatur und Maus nimmt der Benutzer die Eingaben vor. Der Thin Client kann über Netzwerk oder Fernverbindung angeschlossen werden.

Die Desktop-Virtualisierung bietet den Vorteil einer einfacheren Installation der Anwendungen als alternativ auf vielen PCs (Deployment). Der Verwaltungs- und Supportaufwand wird reduziert, da die PC-Anwendungen auf den Servern zentral installiert und konfiguriert werden. Zusätzlich bietet die Desktop-Virtualisierung eine erhöhte Datensicherheit, da nicht ganze Datenbanken und andere Dateien auf den PC transferiert werden können. Ferner können vom Benutzer nur die vom Server-Administrator freigegebenen Programmfunktionen ausgeführt werden.

Speicher-Virtualisierung

Bei der Speicher-Virtualisierung lassen sich physikalisch im Netz verteilte Speicherressourcen als logisch einheitlicher Speicherraum darstellen und verwalten. Es werden also viele Festplatten und RAID-Systeme zu logischen Einheiten zusammengefasst und nach Bedarf aufgeteilt und einzelnen Applikationen oder Hosts zugewiesen. Das bedeutet auch, dass im laufenden Betrieb (virtuelle) Festplatten, die einem Host oder einer Applikation zugeordnet sind, je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden können.

 

Dabei unterscheidet man drei Methoden:

Virtualisierung im Host (belastet den Server

Virtualisierung in SAN (Implementierung im FC-Switch)

Virtualisierung im Storage-Controller (Herstellerspezifisch)

 

Auch D2D-Backup-Systeme, die Bandlaufwerke emulieren (nachbilden), sind virtuelle Speichersysteme. Diese Systeme speichern die Daten auf Festplatten und verhalten sich softwaremäßig aber wie Bandlaufwerke oder Band-Bibliotheken. Da diese Systeme erheblich schneller speichern können als Bandsysteme kann die Datensicherung in einem wesentlich kleineren Zeitfenster erfolgen, was bei großen Datenmengen notwendig ist. Oft werden diese Systeme auch zwischen Host und Bandsystem zwischengeschaltet. Dabei wird der Inhalt von einem „virtuellen Bandlaufwerk“ des D2D-Systems 1:1 auf ein Band übertragen, ohne den Host zu belasten, kann also in einer Zeit erfolgen, wo am Host normal gearbeitet wird.

Netzwerk-Virtualisierung

Bei der Netzwerk-Virtualisierung werden Netzwerkressourcen zusammengefasst oder aufgeteilt. Dies geschieht unabhängig von den physikalischen Gegebenheiten. So kann in einem lokalen Netz durch hinzufügen einer virtuellen (logischen) Schicht der Netzwerkteilnehmer (PC, Server, Switch, Router) von den physikalischen Gegebenheiten abgekoppelt werden. So lassen sich logische Gruppen zusammenstellen, die nach den Erfordernissen der Anwender eine Vereinfachung der Administration bewirken (VLAN).


Auch die Verbindung von zwei Teilnehmern über VPN (virtual private Network) ist ein Beispiel für ein virtuelles Netzwerk, bei dem durch eine geeignete Verschlüsselung ein „virtueller Tunnel“ gebildet wird.